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Hering (Clupea harengus) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Clupeidae
Verwandte: Sprotte, Sardine, Alse

Merkmale
Die grünlich-blaue, silbrige Schattierung des schlanken Körpers ist typisch für den Hering. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt. Heringe werden zumeist 25 bis 35 cm lang mit einem Gewicht von 300 bis 500 g. Junge Tiere ernähren sich ausschließlich von Zooplankton; ältere von Hüpferlingen, Krebslarven, Leuchtgarnelen und Flügelschnecken.

Fang
Heringe werden mit Schlepp- und Treibnetzen, in Küstennähe gefangen. Der Hering gehört zu den wichtigsten Nutzfischen. Wegen Überfischung der Bestände musste für die Nordsee zwischen 1977 und 1982 ein Fangverbot verhängt werden. Hering wird in vielfältig zubereiteten Varianten angeboten: mildgesalzen als Matjes, geräuchert als Bückling, mariniert als Brat- und Bismarckhering, um eine Gurke gewickelt als Rollmops.

Lebensraum
Heringe leben im Freiwasser bis zu einer Tiefe von 250 m, bevorzugt in Zonen, in denen sich der warme Golfstrom mit kalten, arktischen Strömungen mischt. Sie bewegen sich in riesigen Schwärmen, die aus mehr als 1 Million Fischen bestehen können.

 

Nagelrochen (Raja clavata) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Rajidae
Verwandte: Keulenrochen, Steinrochen

Merkmale
Der Nagelrochen verdankt seinen Namen den großen, spitzen Dornen auf seiner Oberseite. Der flache, rautenförmige Körper mit dem langen Schwanz ist oben dunkel gefärbt, die Bauchseite ist hell. Er erreicht eine Länge von bis zu 1 m; das Gewicht liegt zwischen 6 und 10 kg. Nagelrochen ernähren sich von Kleinkrebsen, Garnelen, Sandaalen und kleineren Plattfischen.

Fang
Nagelrochen sind zumeist Beifang bei der Fischerei mit Schleppnetzen und Langleinen. Vor allem in Frankreich und den Niederlanden werden sie als Speisefisch geschätzt.

Lebensraum
Rochen sind ausgesprochene Bodenfische. Sie leben auf Sand- und Schlammgründen bei einer Tiefe von 20 bis 100 m.

 

Kabeljau (Gadus morhua) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Gadidae (Dorschfische)
Verwandte: Köhler, Schellfisch, Pollack, Wittling und verschiedene Lengfische.

Merkmale
Ein Bartfaden am Kinn - daran erkennt man den Kabeljau. Rücken und Seiten sind olivefarben mit bräunlichen oder gelblichen Tupfen. Er ist in der Regel zwischen 40 und 110 cm lang und 3 bis 6 kg schwer. Der Kabeljau ist ein Allesfresser: Plankton, Weichtiere, Würmer, Sandaale, Krebse, Heringe - er macht selbst vor seinesgleichen nicht halt. In der Ostsee trägt der Kabeljau den Namen Dorsch, während in der Nordsee nur junge Tiere so bezeichnet werden.

Fang
Kabeljau wird mit Schlepp- und Stellnetzen, Dreh- und Ringwaden gefangen. Seit Beginn der Hochseefischerei wird der Kabeljau intensiv befischt. Er gehört zu den wichtigsten Nutzfischen der europäischen Fischerei und wird häufig bereits auf See in Fabrikschiffen weiterverarbeitet und tiefgefroren oder gelangt als frisches Filet in den Handel.

Lebensraum
Der Kabeljau bevorzugt kaltes Wasser mit einer Temperatur von 2° bis 10° C. Er ist kein eigentlicher Schwarmfisch, kommt aber häufig in großer Dichte vor, wobei er freischwimmend oder in der Nähe des Meeresbodens in einer Tiefe von maximal 500 m angetroffen wird.

 

Pollack (Pollachius pollachius) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Gadidae
Verwandte: Kabeljau, Schellfisch, Köhler, Wittling, Langfische

Merkmale
Kennzeichen für den Pollack ist sein vorstehender Unterkiefer. Der Rücken ist oliv oder dunkelgrün, der Bauch weiß, die Seiten gelb oder braun gefleckt. Der Pollack wird nicht größer als 80 100 cm und erreicht eine Gewicht von 2 bis 8 kg. Er ernährt sich von Tiefseegarnelen, Sandaalen, Heringen und Sprotten.

Fang
Der Pollack, besser bekannt unter seinem Handelsnamen Alaska-Seelachs, wurde erst vor etwa 15 Jahren als Speisefisch für den deutschen Markt entdeckt - als Alternative zu anderen von Überfischung bedrohten Arten. Er wird fast ausschließlich tiefgefroren angelandet und in Bremerhaven zu einer Vielzahl von Fischprodukten weiterverarbeitet - so auch zu Fischstäbchen.

Lebensraum
Rochen sind ausgesprPollacks halten sich in kleinen Schwärmen in Bodennähe oder freischwimmend in einer Tiefe bis zu 200 m auf, bevorzugt in küstennahen Gewässern.

 

Kleingefleckter Katzenhai (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)
(Scyliorhinus canicula)

Familie
Scyliorhinidae

Merkmale
Die zahlreichen dunklen Flecken auf dem hellbraunen Rücken geben dem Kleingefleckten Katzenhai seinen Namen. Typisch ist auch die lange Schnauze mit den spitzen, scharfen Zähnen. Kleingefleckte Katzenhaie werden in der Regel 60 bis 80 cm lang mit einem Gewicht von 5 bis 10 kg. Sie sind Raubfische, die sich von Muscheln, Schnecken, Krebsen und anderen Fischen ernähren.

Fang
Der Kleingeflechte Katzenhai hat als Speisefisch keine Bedeutung. Gelegentlich wird er als Köder verwendet.

Lebensraum
Der Kleingefleckte Katzenhai hält sich am liebsten in küstennahen Gebieten über sandigem oder schlammigem Grund auf. Er bewegt sich in den Tiefen von 3 bis 110 m, im Mittelmeer taucht er bis auf 400 m hinab.

 

Rotbarsch (Sebastes marinus) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Scorpaenidae
Verwandte: Brauner Drachenkopf, Roter Drachenkopf

Merkmale
Die leuchtend zinnoberrote Farbe gibt diesem Barsch den Namen. Auffällig sind auch die großen Augen und die Schuppen an der Seitenlinie. Rotbarsche wachsen sehr langsam: Im Alter von 10 Jahren sind sie 35 bis 38 cm lang und nur 2 kg schwer. Jungtiere ernähren sich von Leuchtgarnelen, Flohkrebsen, Pfeilwürmern sowie von Dorsch- und Heringsbrut. Ältere Rotbarsche machen räuberische Jagt auf Heringe und Lodden.

Fang
Rotbarsche werden mit Schleppnetzen gefangen. Seit Jahrzehnten ist der Rotbarsch in Deutschland ein beliebter Speisefisch. Sein rosa-weißes, festes Fleisch eignet sich sehr gut zum Kochen, Braten und Grillen. Es gelangt zumeist als frisches oder tiefgefrorenes Filet in den Handel.

Lebensraum
Rotbarsche "verstecken" sich in Gewässern des Atlantiks in einer Tiefe bis zu 600 m und einer Wassertemperatur von 2° bis 6° C.

 

Roter Knurrhahn (Triglia lucerna) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Triglidae
Verwandte: Grauer Knurrhahn, Seekuckuck

Merkmale
Der Rote Knurrhahn trägt seinen Namen zu recht: durch Muskelbewegung versetzt er seien Schwimmblase in Schwingungen und erzeugt so knurrende Laute. Typisch sind der große, gepanzerte Kopf und die langen Brustflossen. Der Rumpf ist rotbraun oder orange. Er wird durchschnittlich 30 bis 60 cm lang und 700 bis 900 g schwer. Er ist ein räuberischer Fisch, der sich von kleinen Grundfischen, Schwimmkrabben, Würmern und Fischbrut ernährt.

Fang
In Europa, vor allem vor der spanischen Küste, ist der Rote Knurrhahn zumeist Beifang im Schleppnetz und an Langleinen. Sein festes, weißes Fleisch macht ihn zu einem geschätzten Speisefisch.

Lebensraum
Der Rote Knurrhahn ist ein Bodenbewohner, den es im Sommer näher an die Küste zieht. Er bevorzugt felsigen und sandigen Schelfboden mit einer Tiefe von 10 bis 350 m.

 

Seeskorpion (Myoxocephalus scorpius) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Cottidae
Verwandte: Seebull, Seerabe, Steinpicker, Zwergseeskorpion, Groppe

Merkmale
Typisch für den Seeskorpion sind der stark bestachelte Kopf und die fächerartigen Bauchflossen. Der obere Teil des Körpers ist grünbraun mit dunklen Flecken; Bauch und Seiten haben große, weiße Flecken. Seeskorpione werden in der Regel 15 bis 30 cm lang und 300 bis 500 g schwer. Dieser gefräßige Raubfisch ernährt sich von anderen Fischen sowie von Laich und Larven.

Fang
Nur in Skandinavien wird der Seeskorpion vereinzelt verzehrt. Seine Haut muß vor der Zubereitung abgezogen werden. Zumeist dient der eher versehentlich gefangene Seeskorpion als Köder oder wird zu Fischmehl verarbeitet.

Lebensraum
Seeskorpione leben überwiegend in Küstenzonen bis zu einer Tiefe von 25 m auf felsigem oder algenbewachsenen Untergrund. Sie passen sich größeren Schwankungen bei Temperatur und Salzgehalt des Wassers an und können auch im Brackwasser überleben. Häufig findet man sie an Hafenmolen.

 

Makrele (Scomber scombrus) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Scombridae

Merkmale
Makrelen sind elegante, schlanke Fische mit glänzender grünblauer Färbung. Dunkle Streifen laufen in einer Zickzacklinie über den Rücken. Sie werden selten länger als 50 bis 60 cm mit einem Gewicht von 1 bis 1,6 kg. Vor der Laichzeit ernähren sie sich von Plankton, Krebstieren und Hüpferlingen, entwickeln sich dann aber zu erfolgreichen Jägern mit großem Appetit auf Jungheringe, Sprotten, Dorsche, Sandaale und Sardinen.

Fang
Gefangen werden Makrelen vorwiegend mit Treibnetzen und Ringwaden. Ihre wirtschaftliche und kulinarische Bedeutung nahm infolge des Fangverbots für Heringe zu: Ihr Fleisch ist saftig und schmackhaft. Makrelen kommen zumeist geräuchert oder als Konserve in den Handel; sie werden aber auch als Frischfisch angeboten.

Lebensraum
Makrelen sind Schwarmfische, die lange Laich- und Nahrungswanderungen unternehmen. Sie bewegen sich im Frühjahr und im Sommer in Küstennähe und überwintern in den tieferen Wassern der nördlichen Nordsee und des Skagerrak im Bereich des Golfstroms.

 

Köhler (Seelachs) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)
(Pollachius virens)

Familie
Gadidae
Verwandte: Kabeljau, Dorsch, Schellfisch, Wittling, Lengfische

Merkmale
Köhler haben einen langgestreckten Körper mit dunkelgrüner Färbung am Rücken und graugelben Seiten. Sie können ein Alter von 25 Jahren erreichen, eine Länge von bis zu 1,30 m und ein Gewicht von 12 bis 14 kg. Köhler sind Raubfische, die im Schwarm auf Nahrungsfang gehen: Heringe, Sprotten, Krebstiere - sogar die eigene Brut.

Fang
Köhler werden hauptsachlich mit Grundschleppnetzen und Ringwaden gefangen. Etwa ein Drittel des europäischen Fangs wird von der deutschen Fischereiflotte angelandet. Dieser Preiswerte und schmackhafte Speisefisch wird in Deutschland unter dem Namen Seelachs gehandelt. Er gelangt als Frischfischfilet auf den Markt und wird zu Fischfrikadellen oder marinierten Seelachsschnitzeln verarbeitet.

Lebensraum
Köhler sind Schwarmfische, die weite Wanderungen unternehmen. Sie leben im Bereich des Kontinentalschelfs, sowohl im Oberflächenwasser als auch in über größeren Tiefen.

 

Conger (Meeraal) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Congridae

Merkmale
Mann erkennt den Meeraal auf den ersten Blick an seinem schlangenartigen Körper, der graublau bis schwarz gefärbt ist. Von den Flussaalen unterscheidet er sich durch die lange Rückenflosse. Er kann bis zu 2 m lang werden. Meeraale sind Raubfische, die sich von Heringen, Dorschen, Krustentieren und Tintenfischen ernähren. Sie holen sich Ihre Beute auch aus Netzen und Hummerkästen und fügen der Fischerei dadurch beträchtlichen Schaden zu.

Fang
Meeraale werden vor allem an der Südwestküste Europas mit Angeln oder Langleinen gefangen. Ihre Bedeutung als Speisefisch ist recht gering, da ihr Fleisch bei weitem nicht die Qualität des Flussaals erreicht.

Lebensraum
Meeraale halten sich entlang der Küsten über felsigem Boden dicht unter dem Wasserspiegel oder bis zu 100 m Tiefe auf.

 

Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Serranidae
Verwandte: Sägebarsch, Zackenbarsch, Schriftbarsch

Merkmale
Zwei gleichlange Rückenflossen sind typisch für den Wolfsbarsch. Sein Körper ist silberfarben, sein Rücken graubraun bis schwarzbraun. Wolfsbarsche können über 20 Jahre alt werden und erreichen bei einer Länge von bis zu einem Meter ein Gewicht von 10 bis 12 kg. Diese gefräßigen Raubfische machen Jagt auf Sardinen und andere Schwarmfische.

Fang
Wolfsbarsche werden mit Reusen oder Angeln gefangen. Hauptfanggebiete sind die Biskaya, die portugiesische Küste und das Mittelmeer. In Deutschland noch wenig bekannt wird der Wolfsbarsch in Frankreich beispielsweise unter dem Namen Loup de mer und in den Mittelmeerländern als delikater Speisefisch geschätzt.

Lebensraum
Wolfsbarsche werden mit Reusen oder Angeln gefangen. Hauptfanggebiete sind die Biskaya, die portugiesische Küste und das Mittelmeer. In Deutschland noch wenig bekannt wird der Wolfsbarsch in Frankreich beispielsweise unter dem Namen Loup de mer und in den Mittelmeerländern als delikater Speisefisch geschätzt.

 

 

Aal (Angullia angullia) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Anguillidae

Merkmale
Der schlangenartige Körper macht den Aal unverwechselbar. Die kleinen, ovalen Schuppen sind tief in die schleimige Haut eingebettet. Junge Tiere haben einen dunkelgrünen bis dunkelbraunen Rücken, der sich im Alter dunkler färbt. Aale erreichen eine Länge von bis zu 1,50 m mit einem Gewicht von 4 bis 6 kg. Sie ernähren sich von Würmern, Weichtieren, Krebsen, kleinen Fischen und Insektenlarven.

Fang
Aale werden mit Angeln, Reusen, Stellnetzen, Aalkörben in Flüssen und Seen gefangen. Da die Nachfrage in Deutschland sehr groß ist, werden Jungtiere importiert und in Binnengewässern ausgesetzt. Der Aal ist - ob frisch gebraten als Grüner Aal oder als Räucheraal - eine beliebte Delikatesse. Sein Fleisch ist grätenlos, allerdings auch recht fettreich.

Lebensraum
Aale sind Wanderer zwischen den Welten: Sie leben im Süßwasser, pflanzen sich aber nur im Salzwasser fort. Ihre Fähigkeit zur Hautatmung lässt sie sogar im Schlamm überleben oder - vorzugsweise nachts - von einem Gewässer zum anderen gelangen.

 

Scholle (Pleuronectes platessa) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Pleuronectidae
Verwandte: Kliesche, Rotzunge, Flunder, Schwarzer Heilbutt

Merkmale
Typische Kennzeichen der Scholle sind die rötlichen Flecken auf der graubraun bis grünbraun gefärbten Oberseite. Die Haut ist glatt mit kleinen Rundschuppen. Schollen werden bis zu 50 Jahre alt mit einer Länge von 1 m und einem Gewicht von bis zu 7 kg. Sie ernähren sich von Muscheln, Flohkrebsen und Borstenwürmern.

Fang
Schollen werden mit Drehwaden und Schleppnetzen befischt. Da die Erträge in der Nordsee in den letzten Jahren rückläufig sind, wurden zum Schutz der laichreifen Tiere Fangmindestgrößen vereinbart. Die Scholle ist ein Speisefisch von hoher Qualität und bei den Verbrauchern äußerst beliebt. Sie gelangt zumeist als Frischfisch in den Handel.

Lebensraum
Schollen leben überwiegend über Sandböden in Tiefen von 10 bis 100 m. Ältere Schollen bewegen sich in tieferem Wasser als jüngere.

 

Kliesche (Limanda limanda) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Pleuronectidae
Verwandte: Scholle, Limande, Flunder, Weißer und Schwarzer Heilbutt

Merkmale
Die rau geschuppte Oberseite der Kliesche ist braun bis graubraun gefärbt; die Rückenflosse setzt über den Augen an. Die Kliesche erreicht ein Alter von bis zu 12 Jahren, wird meist zwischen 20 bis 30 cm lang und wiegt 0,5 bis 1 kg. Sie ernährt sich hauptsächlich von Schalen- und Krustentieren wie kleinen Seeigeln, Einsiedler- und Flohkrebsen sowie von Würmern und Weichtieren.

Fang
Klieschen werden mit Grundschleppnetzen, Stellnetzen und Drehwaden gefangen, in Küstennähe auch mit der Angel. In Deutschland ist die Kliesche als Frischfisch längst nicht so beliebt wie die Scholle. In den Handel gelangt sie überwiegend in Form gefrorener Filets.

Lebensraum
Klieschen leben vorwiegend im küstennahen Bereich in einer Tiefe von 20 bis 40 m über sandigen Boden. Größere Exemplare kommen auch noch in Tiefen von bis zu 200 m vor.

 

Steinbutt
(Psetta maxima oder Scophtalmos maximus)
(hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Scophtalmidae
Verwandte: Glattbutt

Merkmale
Der Steinbutt hat - als Raubfisch - ein großes kräftiges Maul mit spitzen Zähnen. Sein Körper ist nahezu kreisrund, die Oberseite graubraun oder olivbraun gefärbt mit dunklen Trupfen. Der Steinbutt kann über 30 Jahre alt werden. Im allgemeinen erreicht er eine Länge von 30 bis 50 cm und ein Gewicht von 2 bis 12 kg. Steinbutte ernähren sich vornehmlich von anderen Plattfischen, jungen Dorschen, Sandaalen, Krebstieren und Muscheln.

Fang
Steinbutte sind zumeist Beifang bei der Schleppnetz- und Drehwadenfischerei; an der Westküste Jüdlands werden sie mit speziellen Buttnetzen gefangen. da der Steinbutt erst mit fünf Jahren geschleichtsreif wird, ist eine Festlegung von Mindestgrößen notwendig, um eine Überfischung zu verhindern. Sein wohlschmeckendes weißes Fleisch macht den Steinbutt zu einem beliebten Speisefisch.

Lebensraum
Der Steinbutt bevorzugt küstennahe, flache Gewässer mit einer Tiefe von 20 bis 70 cm. Der Boden muß sandig oder steinig sein oder aus Muschelschill bestehen.

 

Limande (Microstomus kitt) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Pleuronectidae
Verwandte: Scholle, Flunder, Kliesche

Merkmale
Mann erkennt die Limande am besten an ihrer fast elliptischen Körperform. Die Färbung ist gelbbraun oder rotbraun mit hellen Flecken, so daß die Oberseite wie marmoriert aussieht. Limanden erreichen ein alter von etwa 8 Jahren, eine Länge von 40 cm und ein Gewicht von 2 kg. Ihre Nahrung setzt sich aus verschiedenen Wurmarten, Flohkrebsen, Seepocken und Käferschnecken zusammen.

Fang
Limanden werden zumeist im Winter in Schleppnetzen oder Drehwaden gefangen, vor Island, den Faröer Inseln und der norwegischen Küste. Häufig ist ihr Fang ein Nebenprodukt der Garnelenfischerei. Gegenwärtig wird etwa die Hälfte des jährlichen Fangs in Großbritannien angelandet, doch wird die Limande als Speisefisch auch in Deutschland immer beliebter.

Lebensraum
Die Limande bevorzugt harten, steinigen oder felsigen Untergrund in einer Tiefe zwischen 20 und 150 m.

 

Hummer (Homarus gammarus) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Zehnfußkrebse
Verwandte: Seespinne, Garnele

Merkmale
Hummer sind Nachttiere, und ihre dunkelblaue Färbung scheint sich ihrem Lebensrhythmus angepasst zu haben. Der feste Panzer schützt vor natürlichen Feinden. Die Scheren dienen zum Greifen und Zerbrechen, zum Abtasten und Zerkleinern der Beute. Hummer werden meist 35 bis 40 cm groß. Sie ernähren sich von kleinen Fischen, Krabben, Muscheln, Borstenwürmern, Seeigeln - und fressen gelegentlich auch schwächere Artgenossen.

Fang
Hummer werden im Sommer in Korbreusen gefangen. Da sich die Bestände verringert haben, sind beim Fang Mindestgrößen zu beachten. In einigen Ländern versucht man daher verstärkt, Hummer zu züchten. Frisch zubereitet ist der Hummer eine große Delikatesse!

Lebensraum
Hummer leben auf felsigem und algenbewachsenen Grund in einer Tiefe von 2 bis 40 m. Die Wassertemperatur muss zwischen 5° und 20° betragen. Hummer bewegen sich nur innerhalb eines kleinen Reviers.

 

Große Seespinne (Maia squinado) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Zehnfußkrebse
Verwandte: Hummer, Garnele

Merkmale
Die Große Seespinne hat eine stachelige, bräunliche Schale und rötliche Scheren. Der Rumpf ist in der Regel 8 bis 11 cm breit. Seespinnen ernähren sich vorwiegend von Moostierchen und Polypenstöcken.

Fang
Für die menschliche Ernährung hat die große Seespinne keine Bedeutung.

Lebensraum
Die große Seespinne lebt auf algenbewachsenen Sandgründen.

 

Krabbe (Sandgarnele) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)
(Crangon crangon)

Familie
Zehnfußkrebse
Verwandte: Hummer

Merkmale
Garnelen, besser bekannt als Nordseekrabben oder Granat, haben einen schlanken Körper, die Extremitäten des Hinterleibs sind zu Schwimmbeinen entwickelt. Ihre Farbe ist grau. Die Sandgarnele wird nicht älter als 3 bis 4 Jahre und erreicht eine Länge von 4,5 bis 7 cm. Ihre Nahrung besteht aus Plankton, Algen und Sinkstoffen.

Fang
Sandgarnelen werden von Kuttern mit dem Schleppnetz gefangen. Der Krabbenfang ist für die deutsche Küstenfischerei von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Krabben sind als Spezialität der Nordsee äußerst beliebt. Das Krabbenpulen verlangt schon ein wenig Geschick, aber belohnt wird man mit dem Genuss einer der größten Delikatessen, die die Nordsee zu bieten hat.

Lebensraum
Sandgarnelen leben in einer Wassertiefe von bis zu 20 m über Schlick- und Sandböden, sind aber auch sehr zahlreich direkt unter der Wasseroberfläche anzutreffen.

 

Taschenkrebs (Cancer pagurus) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Zehnfußkrebse
Verwandte: Hummer, Garnele, Seespinne.

Merkmale
Taschenkrebse haben einen glatten, am Rand leicht eingekerbten Panzer mit rotbrauner bis schwarzer Färbung. Die Weibchen erkennt man am breiten, runden Hinterleib; der Hinterleib der Männchen ist schmal und spitz. Ausgewachsene Taschenkrebse sind rund 20 cm breit. Ihre Nehrung besteht vorwiegend aus Muscheln und verschiedenen anderen Bodentieren.

Fang
Taschenkrebse werden in Körben gefangen, vor allem vor den Küsten Norwegens und Großbritanniens und im Mittelmeer. Ihr schmackhaftes Fleisch - frisch zubereitet, tiefgefroren oder als Konserve - macht sie zu einem Genuss.

Lebensraum
Der Taschenkrebs lebt auf sandigem und steinigem Meeresboden, im Sommer in einer Tiefe von 1 bis 30 m, im Winter in 30 bis 100 m Tiefe.

 

 

Miesmuschel (Mytilus edulis) (hier klicken um zum Anfang zu gelangen...)

Familie
Miesmuschelfamilie

Merkmale
Miesmuscheln sind an ihrer symmetrischen, zweiteiligen Kalkschale mit dunkelblauer, fast schwarzer Färbung zu erkennen. Im Alter von 2 bis 4 Jahren erreichen sie eine Größe von etwa 5 bis 6 cm. Sie ernähren sich von Kleinstlebewesen und Algen, die sie mit Hilfe ihrer Kiemen aus dem Wasser filtern.

Fang
Muscheln werden in Pfahl- oder Hängehaltung kultiviert und in großen Mengen auch an der deutschen Nordseeküste geerntet. Miesmuscheln kommen frisch oder als Konserven zum Verbraucher.

Lebensraum
Muscheln halten sich knapp unter der Wasseroberfläche und in einer Tiefe von bis zu 10 m auf.